Was macht man mit so einem großen Screen? Digital Signage bei Pludra

Digital Signage an der Tankstelle: Am Beispiel Pludra zeige ich, wie Werbung auf großen Screens saisonal wirkt und was dein Betrieb davon lernen kann.
Was macht man mit so einem großen Screen? Digital Signage bei Pludra
Drei Minuten dauert ein Tankvorgang, die Hand am Zapfhahn, der Blick geht nach vorn. Genau in diese Blickrichtung hat Pludra an seinen Tankstellen große Screens gehängt, und im Shop hängen die kleinen Geschwister davon. Die Frage, die ich im Video stelle, klingt einfach.

Was macht man mit so einem großen Screen?

Die Antwort ist auch einfach, Werbung.
Die interessantere Frage ist, welche.

Warum der Screen an der Zapfsäule so wertvoll ist

An der Zapfsäule hast du eine Zielgruppe, die freiwillig stehen bleibt. Niemand scrollt weiter, niemand klickt weg. Wer tankt, wartet, und er wartet mit dem Gesicht zum Screen. Diese Situation gibt es im Marketing selten, meist bezahlst du für drei Sekunden Aufmerksamkeit, hier bekommst du drei Minuten geschenkt. Dazu kommt die Wiederholung. Tankstellenkunden sind Stammkunden, sie kommen alle ein bis zwei Wochen wieder, über Jahre. Eine Botschaft, die dort läuft, wird nicht einmal gesehen, sondern regelmäßig. Und sie wird von Menschen aus der Region gesehen, die genau dort tanken, waschen und einkaufen, wo die Werbung hängt.
Meine Rolle: Externe Marketingleitung mit Verantwortung

Werbung wechseln wie Reifen

Ein gedrucktes Plakat hängt, bis jemand die Leiter holt. Ein Screen wechselt sein Motiv, wenn sich das Wetter dreht.

Die Werbung folgt der Jahreszeit, so wie der Reifenwechsel im Frühjahr und im Herbst. Im Sommer wirbt der Screen bei Pludra für klare Sicht, im Winter ebenfalls, nur mit anderem Motiv, weil Sonne und Frost unterschiedliche Fragen stellen.

Was ein Motiv für den Screen können muss

Auf den Screens laufen drei Arten von Inhalten.

  1. die eigenen Angebote der Tankstelle, etwa der Waschpark oder der Kaffee für die Weiterfahrt.
  2. saisonale Motive, die Pludra als Marke zeigen, ohne ein konkretes Produkt zu verkaufen.
  3. Werbung von Partnern.

Dieser dritte Punkt heißt Retail Media, also Werbeflächen im eigenen Geschäft, die andere Unternehmen buchen können. Ein Handwerksbetrieb aus dem Ort, ein Autohaus, ein Restaurant an der Strecke, alle erreichen an der Zapfsäule genau die Menschen, die sowieso in ihrer Nähe unterwegs sind. Der Screen kann damit nicht nur werben, sondern auch verdienen.

Ein Motiv für einen großen Screen im Freien ist etwas anderes als eine Anzeige oder ein Instagram-Beitrag. Es wird aus zehn Metern Entfernung gelesen, bei Sonne, bei Regen, bei Dunkelheit. Das heißt große Schrift, wenige Worte, starke Kontraste und eine einzige Aussage pro Motiv. Bewegung hilft, um den Blick zu holen, aber sparsam, sonst liest niemand mehr, was da steht.

Die kleinen Screens im Shop haben andere Aufgaben. Dort steht der Kunde in der Schlange an der Kasse, nah dran, mit etwas mehr Zeit für Details. Draußen holt der große Screen die Aufmerksamkeit, drinnen schließt der kleine das Geschäft ab. Für Pludra haben wir beide Formate gestaltet, aus einem Guss, damit die Marke draußen und drinnen dieselbe bleibt.

Was das für deinen Betrieb bedeutet

Du brauchst keine Tankstellen, um von diesem Prinzip zu profitieren. Ein Bildschirm hängt heute in fast jedem Betrieb, im Wartebereich, am Empfang, im Verkaufsraum. Oft läuft darauf die Standard-Diashow des Herstellers oder ein Nachrichtensender. Dabei stehen davor genau die Menschen, die bereits Kunden sind oder es gerade werden.

Drei Fragen bringen Ordnung in die Sache.

  1. Wer steht vor dem Bildschirm und wie lange?
  2. Was soll dieser Mensch danach tun, fragen, kaufen, wiederkommen?
  3. Und wer pflegt die Inhalte, wenn der Sommer vorbei ist?

Die dritte Frage entscheidet, ob der Bildschirm ein Werkzeug wird oder ein Möbelstück. Ein System aus wenigen Vorlagen und einem Saisonplan reicht, damit er das ganze Jahr arbeitet.

Pludra hat diese Fragen beantwortet und die Screens in ein System gebracht, das mit der Jahreszeit mitgeht. Die Motive dafür kommen von uns, das Konzept dahinter ist gemeinsam entstanden. Und das macht Pludra sehr gut, und das macht Pludra mit uns 🙂

Wenn bei dir ein Bildschirm hängt, der mehr könnte, als er gerade zeigt, sprich mich an.

FAQ: Digital Signage im kleinen Betrieb

Was ist Digital Signage?

Digital Signage bezeichnet Bildschirme im Geschäft oder im Außenbereich, auf denen Werbung, Hinweise oder Angebote digital laufen. Die Inhalte lassen sich zentral steuern und jederzeit austauschen, ohne Druck und ohne Montage.

Was ist Retail Media?

Retail Media sind Werbeflächen im eigenen Geschäft, die andere Unternehmen buchen können. An einer Tankstelle erreicht ein Partner damit Menschen aus der Region, die regelmäßig vor Ort sind. Der Betreiber nutzt seine Bildschirme so auch als Einnahmequelle.

Wie oft sollte ich die Inhalte auf meinem Bildschirm wechseln?

Mindestens mit jeder Jahreszeit, besser monatlich. Ein fester Saisonplan mit wenigen Vorlagen sorgt dafür, dass der Wechsel im Alltag wenig Aufwand macht und der Bildschirm trotzdem aktuell bleibt.

Was muss ein Motiv für einen großen Außenbildschirm können?

Es muss aus mehreren Metern Entfernung und bei jedem Licht lesbar sein. Das bedeutet große Schrift, wenige Worte, starke Kontraste und eine einzige Aussage pro Motiv. Bewegung nur sparsam, damit die Botschaft lesbar bleibt.

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